Infrastruktur ist in chronischem Defizit

Infrastruktur ist in chronischem Defizit

Weltweit gibt es einen Mangel an Mitteln für die Entwicklung der Infrastruktur – wie in der Studie von VEB.RF, „National PPP Center“ und AECOM „Infrastruktur für nachhaltige Entwicklung“ festgestellt, im Jahr 2020 wird das Defizit der Mittel für diese Zwecke über 500 Milliarden Dollar. Unter Berufung auf Daten der Weltbank und des Global Infrastructure Hub warnen die Studienautoren, dass der Fehlbetrag in den nächsten 20 Jahren 13 Billionen Dollar erreichen könnte. Es wird darauf hingewiesen, dass derzeit in der Welt unter der Verwaltung von Finanziers und institutionellen Investoren Vermögenswerte im Wert von 146 Billionen Dollar sind, aber von diesen Infrastruktur machen nicht mehr als 5% der Investitionen. Entwicklungsbanken mit Mandat zur Unterstützung von Infrastrukturprojekten verfügen über ein Vermögen von 5 Billionen Dollar, investieren aber nicht mehr als 3 % in sie. In Russland wird das Defizit an Infrastrukturinvestitionen in den Jahren 2021-2025 auf 124 Milliarden Dollar geschätzt und wird in Zukunft nur noch zunehmen.

Daran erinnern, dass die russische Regierung einen Plan zur Modernisierung und Ausbau der Hauptinfrastruktur bis 2024 genehmigt hat – die Kosten für ihre Projekte wird auf 6,8 Billionen Rubel geschätzt. Etwa 3 Billionen Rubel. es ist geplant, aus dem Haushalt zuzuweisen, den Rest – private Mittel. Um Investoren anzulocken, wurde Ende 2018 eine „Projektfinanzierungsfabrik“ ins Leben gerufen. Wie in der Studie jedoch festgestellt wurde, „sind institutionelle Investoren, die systematisch in die Entwicklung der Infrastruktur in Russland investieren, praktisch nicht existent“ und die Projektfinanzierung nur 3 % der Investitionen.

Der Studie zufolge zeigen Investoren, sowohl im In- als auch im Ausland, immer noch Interesse am russischen Infrastrukturmarkt und könnten bis zu 2 Billionen Rubel dorthin schicken. ein Jahr. „Ihr Interesse an solchen Investitionen bleibt aufgrund der mangelnden Transparenz auf dem Infrastrukturmarkt und des Mangels an wirksamen Bewertungsinstrumenten für Investitionsentscheidungen unerfüllt“, so die Studienautoren. Zu den möglichen Lösungen für das Problem gehören die Schaffung eines nationalen Systems zur Bewertung und Zertifizierung von qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Projekten – solche Erfahrungen werden im Ausland genutzt. So hat beispielsweise das US-Evaluierungssystem von svision dazu beigetragen, über einen Achtjährigen 22,5 Milliarden US-Dollar an Infrastrukturinvestitionen zu gewinnen.

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